Strick und Loden aus bayrischer Wolle

Bavarian Wool bei Schorsch Hackl
Wir haben den Schäfer Quirin aus Amerang besucht und mit ihm über seine Schafe und die Wolle gesprochen.
Wir als Marke LODENFREY streben danach, mit aufwendiger Verarbeitung langlebige und zeitlose Produkte zu schaffen, die zu 100% in Europa gefertigt werden. Um unsere Produkte stetig weiter zu entwickeln und unsere Vision, einen positiven Einfluss auf die Umwelt zu schaffen, weiter zu verfolgen, setzen wir bei unseren neuen Produkten auf bayerische Merinowolle. Da einheimische Wolle im internationalen Handel nicht wettbewerbsfähig ist, gibt es wenig Strickware aus regionaler Schurwolle und es wird häufig auf Merinowolle aus Australien, Neuseeland oder Südamerika zurückgegriffen. Zum einen müssen so lange Transportwege in Kauf genommen werden und zum anderen werden die Tiere häufig unter unwürdigen Bedingungen gehalten.
Bei MÄHDUSA ist die bayerische Wolle Herzensangelegenheit. Schafe sind aus unserem heimischen Landschaftsbild kaum mehr wegzudenken, aber wozu werden sie eigentlich gehalten?
Neben ihrer Rolle als biologischer Rasenmäher, beheimaten sie in ihrer Wolle verschiedenste Pollen, Saatgüter und Samen und verhelfen unseren Wiesen so zu ihrer vielfältigen Vegetation. Wir wollen uns das mal genauer anschauen und sind zusammen mit Schorsch Hackl, der Bob-Legende und unserem Namensgeber für unsere Trachten-Kollektion zum Schäfer Quirin nach Amerang gefahren.
Das Handwerk die Schur von bayerischen Schafen zu Wolle weiterzuarbeiten, haben viele Schäfer schon vor langer Zeit aufgegeben. Neben den vom internationalen Wettbewerb gedrückten Preisen für Wolle kommt noch hinzu, dass auf Grund unserer kalten Winter und der hohen Witterung die Struktur der Wollfasern sich deutlich von der aus den wärmeren Regionen wie Australien und Südamerika unterscheidet, und im Endprodukt eine grobe Struktur aufweist. Heute ist man aus der Mode vor allem weiche Stoffqualitäten, aus Kaschmir oder Kunstfasern gewohnt und somit wird schon lange die Schur unserer bayerischen Schafe als „Abfallprodukt“ gesehen. Mit MÄHDUSA wollen wir das ändern und mit viel technischer Entwicklung der bayerische Schur einen neuen, angenehmen Wert verleihen.
Bei diesem Projekt wollen wir kleine lokale Schäfer und Menschen, die sich leidenschaftlich um unsere Heimatpflege kümmern und das Wohl der Tiere in den Mittelpunkt stellen, fördern. Den Schäfern bezahlen wir faire Preise für Ihre Wolle und die Schafe werden auf eine artgerechte Weise gehalten, um so unsere Region zu unterstützen, die Natur zu pflegen und sie nicht ausbeuten.
Mit unseren Strickjacken von Schorsch Hackl aus bayerischer Wolle verfolgen wir die Vision, die gelebte Nachhaltigkeit auf ein Alltagsprodukt zu übertragen. Die Wertschöpfung der Schafsschurwolle beginnt bei sorgfältig sortierter Wolle, die von in Bayern herangewachsenen und geschorenen Schafen stammt, ohne Chemikalien in Österreich gewaschen wird, dann von dem ältesten bayerischen Familienunternehmen, der Tuchfabrikmehler zu Strickwolle und Loden weiterverarbeitet wird und in Europa zu hochwertigen und langlebigen Produkten verwandelt wird.
Schäfer Quirin
Rodel Legende Georg Hackl
Hackl, Quirin und Produkt-Manager Peter Dür
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