Unsere Werte

Verantwortungsbewusst von der Faser bis zum Bügel.
Wir bei LODENFREY arbeiten daran, eine transparente und umweltbewusste Lieferkette aufzubauen. Unsere Grundsatzerklärung zur Nachhaltigkeit findet ihr hier.
Wir handeln stets verantwortungsbewusst von der Faser bis zum Bügel und versuchen so, im Einklang mit Mensch, Tier und Umwelt zu sein. Langlebige Qualität von Textilien, ressourcenschonende Herstellung, der bewusste Umgang mit der Natur, sowie gute Arbeitsbedingungen für die Menschen aus der gesamten Produktion stehen für uns an höchster Stelle. Unser Credo ist es, weniger Ressourcen zu verbrauchen als nachwachsen und Rohstoffe vollständig zu verbrauchen oder zu recyceln.
Produkt & Wertschöpfung
100% hergestellt in Europa
Materialien aus Europa
Einhaltung der REACH Chemical Verordnung
Ökologische Meilensteine
100% regenerative Energien in München
Mitglied des Bündnisses nachhaltiger Textilie
Unser Herz für Tiere spiegelt sich in der Auswahl der Patner wieder
Soziales Engagement
120 Mitarbeiter
KiRu ein gemeinnütziger Verein zur Unterstützung bedürftiger Kinder

Unser Ziel

Die Welt muss sich schnell bewegen, um einen bedeutenden Unterschied im Kampf gegen den Klimawandel zu machen.
Um unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen - und uns gegenüber unseren Kunden verantwortungsvoll zu verhalten  - haben wir uns zu zwei weitreichenden Zielen bekannt: Soweit wie möglich auf Kunstfasern zu verzichten und weitestgehend nur Stoffe aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen einzusetzen. Außerdem wollen wir in der gesamten Wertschöpfungskette auf regenerative Energie umzusteigen und den Einsatz von neuen Plastik minimieren. Veränderungen in großem Maßstab geschehen selten schnell, aber wir machen schnelle und vielversprechende Fortschritte bei der Erreichung unserer Ziele.
Einsatz natürlicher Rohstoffe
Kunstfasern bieten auf Grund Ihrer Funktion viele Vorteile, jedoch werden sie aus Erdöl hergestellt und dazu ist viel Energie notwendig. Zu den Kunstfasern gehören Polyester, Nylon und Acrylfaser. Es werden bereits mehr als 90% aller Textilprodukte aus Kunstfasern hergestellt. Neben der umweltschädlichen Produktion kann die Kunstfaser auch nicht abgebaut werden und während des Waschvorgangs gelangt Mikroplastik in das Abwasser. Dies möchten wir auf jeden Fall verhindern. So weit wie möglich verzichten wir auf den Einsatz von synthetischen Fasern und setzten auf Materialien aus pflanzlichen (Leine, Baumwolle) oder tierischen Fasern (Wolle, Loden). Auch dies kann folgen für unsere Umwelt haben. Wir beziehen unsere Materialien durch Lieferanten in Europa, somit können wir sicherstellen, dass diese Europäisches Recht und Richtlinien einhalten. Außerdem prüfen wir alle eingesetzten Artikel jede Saison aufs neue, um sicher zu stellen, dass keine schädlichen, verbotene oder gesundheitsgefährdende Stoffe in der Produktion verwendet werden, hier erfahrt ihr mehr.
 
Neues Plastik reduzieren und Einsatz regenerativer Energien
Es gibt mehr als acht Milliarden Tonnen Plastik auf unserem Planeten. Und wenn es einmal hergestellt ist, verschwindet es nie wieder. Wir wollen kein neues Plastik mehr in unserer Lieferkette verwenden, was unsere Produkte, Verpackungen, Polybeutel, Büros und Geschäfte umfasst. Das meiste Plastik fällt an, um unsere Ware beim Transport zu schützen. Alle unsere Produkte verlassen im Hängeversand auf Kleiderbügeln unsere Produktion. Sowohl die Kleiderbügel, als auch die Polyhüllen, die die Kleidung vor Verschmutzung und beim Umladen schützen sind aus recyceltem Plastik hergestellt.

Design Phase

Nachhaltigkeit beginnt in der Designphase. Regelmäßig besuchen wir verschiedene Lieferanten, um zu sehen, wie verschiedene Stoffqualitäten von der Faser an hergestellt werden. Dies ist ein wichtiger Input, um die Herstellung zu überprüfen und die Funktion der Materialien zu verstehen. 

Die Rolle der Wolle

90% der weltweit hergestellten Textilien sind auf synthetische – also erdölbasierte – Chemiefasern zurückzuführen. Die praktische Funktion und die günstige Beschaffung der Fasern stehen oft im Vordergrund, während die katastrophalen Folgen für die Umwelt vernachlässigt werden: Synthetische Stoffe sind weder abbaubar, noch problemlos zu recyceln. Bei der Stoffauswahl verzichten wir weitestgehend auf synthetische Textilien, sondern vertrauen auf die Funktion der Naturfasern und setzen seit nun fast 200 Jahren auf den Stoff Loden.
Die Eigenschaften der Schafswolle vereinen mehr nützliche Eigenschaften als die meisten anderen Stoffe: Sie schützt vor Kälte und Hitze gleichermaßen und lässt sich außerdem leicht pflegen. Wolle – und auch Loden – sind sehr einfach in der Reinhaltung. Besonders im Outdoorbereich zeigt der Loden seine Stärke und dank der wasserabweisenden Funktion können wir bei unseren Produkten auf synthetische Membranen komplett verzichten.

Beschaffung & Einkauf

Es werden bei uns hochwertige Materialien verwendet, was zur Langlebigkeit unserer Produkte beiträgt. Besonders ausgeprägt ist die Regionalität in der Tracht. Deshalb verwenden wir hauptsächlich regionale und natürliche Ressourcen, wie Loden und Leinen. Die Stoffe beziehen wir meist aus alpenländlichen Traditionsbetrieben und aus ökologischem Anbau. Nicht nur an uns selbst, sondern auch an unsere Partner stellen wir die höchsten Anforderungen und achten nicht nur auf Qualität, sondern auch auf eine umweltverträgliche und sozialverantwortliche Herstellung der Textilien und Produkte.

Unsere Produktion

Alle unsere Produkte werden in Europa hergestellt. Wir haben unsere eigene Fabrik in Oradea in Rumänien, nahe der ungarischen Grenze.  So können wir sicherstellen, dass unsere Produkte unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden. In unserer eigenen Produktion halten wir uns an alle gesetzlichen Vorschriften und EU-Richtlinien. Wir geben uns nicht mit Mindeststandards zufrieden, sondern versuchen immer, diese deutlich zu übertreffen.
Wir zahlen faire Löhne oberhalb des gesetzlichen Mindestlohns, damit alle unsere Mitarbeiter von ihrem Einkommen leben können.
 
Unser gesamter Produktionsprozess ist auf maximale Ressourcenschonung ausgelegt und schließt Schadstoffe und giftige Chemikalien konsequent aus. Die kurzen Transportwege sorgen zudem für einen geringen ökologischen Fußabdruck.

Going beyond

In unserem Hauptsitz in München verwenden wir bereits zu 100% Ökostrom, der von den Solarpanels am Dach kommen. Auch in unserer Produktionsstätte planen wir auf Solarenergie umzusteigen.
Unser Ansatz ist es, Schadstoffe nicht nur zu kompensieren, sondern sie so gering wie möglich zu halten. Wir arbeiten eng mit einem Logistikteam zusammen, um den Transport zu optimieren und zusätzliche Wege zu reduzieren.
Wir befolgen sorgfältig die von der EU festgelegte REACH-Verordnung, um alle chemischen Materialien zu überwachen und sicher zu stellen, dass keine schädlichen Stoffe eingesetzt werden. Seit 2019 sind wir Teil des Bündnisses für nachhaltige Textilien und befolgen alle Vorschriften und Bewertungen der Partnerschaft.
Unsere Maxime ist es, Abfall in jeder Phase zu reduzieren. Wir arbeiten so gut wie möglich mit unseren Lieferanten zusammen, um übrig gebliebenes Material auf ein Minimum zu reduzieren. Alles, was anfällt, geht in unser Lager und wird für zukünftige Produkte wiederverwendet oder zu Gesichtsmasken oder Einkaufstaschenverarbeitet.
Alle Produkte, die aus irgendwelchen Gründen nicht verkauft werden, werden in unserem Fabrikverkauf verkauft. Wir legen Wert auf alle unsere Produkte, daher ist es für uns keine Option, ein einziges Stück zu verschwenden.

Bündnis nachhaltiger Textilien

Seit 2020 sind wir Mitglied im Textilbündnis. Das Textilbündnis richtet seine Arbeit an internationalen Vereinbarungen und Leitlinien aus, die die Prinzipien sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit definieren und den Rahmen für unternehmerische Verantwortung setzen. Mit unserer Mitgliedschaft verpflichten wir uns, Verantwortung für die Nachhaltigkeit in unserer Lieferkette zu übernehmen und die Leitlinien des Bündnis einzuhalten.

Unser Engagement in Tamaseo

2003 haben die Geschäftsführer Sabine Frey und Klaus Faust einen gemeinnützigen Verein zur Hilfe bedürftiger Kinder in Rumänien gegründet. Unter dem Projekt KIRU e.V. wurde eine Schule und ein Internat in Tamaseo errichtet, das Kindern ein Zuhause, täglich warme Mahlzeiten und vor allem Zugang zu Bildung gibt. Die Schule unterrichtet Kinder aus einem abgelegenen Dorf, die vorher keinen Zugang zu Bildung hatten. Außerdem werden für einige Schüler Stipendien vergeben, udamit Sie die fortführende Schule besuchen können. 2021 ist gemeinsam mit der EU der Bau eines weiteren Internats geplant.
Das Dorf Tamaseo ist nahe unserer eigenen Produktionsstätte. So können wir sicherstellen, dass wir der Region in der wir Produzieren etwas zurückgeben.
Kiru e.V. hat sich folgende Ziele gesetzt: Hilfe durch Sach- und Geldspenden in einzelne ausgewählte Projekte, Vergabe von Patenschaften für bedürftige Kinder zur Ausbildung Erweiterung, Bekämpfung von Armut, sozialer Ausgrenzung und gestörten Familienverhältnissen, Verbesserung der Ausbildungschancen von förderungswürdigen Schülern, Förderung von "Hilfe zur Selbsthilfe"-Projekten
Unterstützt werden diese Projekte durch die Mitglieder des Vereins sowie das Nymphenburger Gymnasium.