Mitarbeiter bei Lodenfrey

Soziale Nachhaltigkeit und faire Löhne

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Wir sehen Nachhaltigkeit nicht als ein rein ökologisches Thema an, sondern haben ein umfangreiches und holistisches Verständnis davon. Besonders in unserer Branche spiele soziale Aspekte, sowie Aspekte des Tierwohls eine entscheidende Rolle. Wir haben seit jeher eine aktive Betriebsrätin in unserem Unternehmen, die aktiv in der Gestaltung des Unternehmens und Entscheidungsfindungsprozesse eingebunden ist. Die Wahrung der Rechte der Arbeitnehmer, gar die Ausweitung derer Kompetenzen ist für uns ein zentrales Mittel für Erfolg, da kollektive Erfahrungen, Schwarmintelligenz und eine Belegschaft, die die Werte der Marke verinnerlicht, hat Entscheidungen zwangsläufig positiv beeinflussen. Dies gilt für unsere Standorte in Deutschland und Österreich genauso wie für den Produktionsstandort Rumänien. In der eigenen Produktion können wir gemeinsam mit den Arbeitnehmerinnen über Arbeitszeit, Entlohnung und soziale Vorteile entscheiden. Wir zahlen daher Gehälter über dem gesetzlichen Mindestlohn, um ein gesundes und erfülltes Leben mit sozialer Teilhabe garantieren zu können (etwa 30 Prozent über dem gesetzlichen Mindestlohn, Stand: 2019). Wir achten auf humane Arbeitszeiten, stellen Werksbusse zur Mobilität der Belegschaft zur

Verfügung. Außerdem hat die Besitzerfamilie um Sabine Frey einen Verein ins Leben gerufen, um der schönen Region und vor allem deren Kinder etwas zurückzugeben. Der Verein KiRu e.V. unterstützt ein Waisenhaus in der Nähe Oradeas, hat mit ihm gemeinsam ein Internat aufgebaut und arbeitet tagtäglich an der Verbesserung der Bildung von Waisenkindern und Kindern aus sozial vernachlässigten Familien in Rumänien. Unsere Verpflichtung und Verantwortung hört jedoch nicht hinter der eigenen Haustüre auf, weshalb wir mit all unseren Partnern und Lieferanten Wege suchen, die Arbeitsplätze entlang der gesamten Lieferkette zu sichern und attraktiv zu gestalten. Dazu gehört das gemeinsame Erarbeiten der aktuellen Bedingungen, denn häufig ist der Status Quo von Arbeitsbedingungen gar nicht klar. Das liegt zum einen an der Entfernung, zum anderen an häufig wechselnden Partnerunternehmen der Vorlieferanten. Denn der Woll- und Stoffmarkt ist ein großer Markt, der sehr fragmentiert ist und großen Preisschwankungen unterliegt. Außerdem gehört eine Selbstverpflichtung zur kontinuierlichen Verbesserung der allgemeinen Umstände zur Voraussetzung zu einer Zusammenarbeit mit uns. So muss jeder neue Lieferant einen Fragebogen ausfüllen und unterschreiben, der Themen wie Korruption, Kinderarbeit und Zwangsarbeit, Menschen- und Tierrechte sowie ökologische Standards beinhaltet…. 

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